Don’t put the blame on me.

Am 14. Februar 2014 hatte ich einen Termin. Wie passend es doch ist, dass er an einem Valentinstag stattfand. Ich hatte diesen Termin mit großem Widerwillen vereinbart und es ging (eigentlich) nicht um mich. Im Rückblick kann ich sagen, dass es um mich, um mein Leben ging.

Nach so vielen Jahren zum ersten Mal das Gefühl zu empfinden, verstanden zu werden. Das ist unbeschreiblich. Ja, klar, das ist sein Beruf. Menschen verstehen, Menschen ernst nehmen und ihre Probleme anerkennen. Das war mir schon vor drei Jahren bewusst, es ist seine professionelle Rolle. Trotzdem verliebte ich mich in ihn. Er entfesselte ihn mir all die Sehnsüchte, die ich lange verdrängt hatte. Mir das einzugestehen, war schmerzhaft.

Als ich ihn nach zwei Jahren letztes Jahr wieder sah (erneut nicht ganz freiwillig), waren die Gefühle für ihn in aller Heftigkeit zurück. Die Sehnsucht so groß. Doch auch die Gewissheit, dass es eine Träumerei ist, war in mir gereift. Es fand einen Abschluss.

Vor einer Woche traf ich einen Mann. Einen Mann, mit dem sich alles so gut anfühlte. Der erste Mann nach 19 Jahren. Ich war überwältigt von den Gefühlen, die er in mir auslöste. Ich bin überwältigt. Doch ich werde ihn nicht wiedersehen, obwohl ich es mir wünsche. Ich bin froh über die kurze und intensive Zeit, die mir gezeigt hat, dass meine Träumereien wahr werden können. Nur eben nicht mit diesem Mann, mit dem sich alles so gut anfühlte.

And, please, don’t put the blame on me. I’m only human.

 

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Don’t put the blame on me.

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