Erinnerungen 1 – Gozo

Steine_Gozo
Auf Gozo gibt es viele Steine.

Im Dezember 1998 verreiste ich mit meinen Eltern und meiner Schwester nach Gozo (die Nachbarinsel von Malta). Das war zu einer Zeit, zu der ich zu meinen Eltern nicht „Nein.“ sagen konnte. Obwohl ich mich nicht erinnern kann, muss es folgendermaßen gewesen sein (weil es eigentlich immer so war). Mein Vater entwickelt eine Idee, die ihn total begeistert, erzählt sie mir erwartungsvoll und ich schaffe es nicht „Nein!“ zu sagen. Meine Eltern lieben es zu reisen und sie lieben es, gut zu essen und davon anschließend sehr ausschweifend zu erzählen. Ich mag das gar nicht, habe das aber nie gesagt.

So begab es sich also zu der Zeit, dass wir gemeinsam mit Malta Air nach Malta flogen. Von Malta flogen wir per Helikopter nach Gozo. (Der Flug war schrecklich für mich!) Ich war 20 Jahre alt, meine Schwester 23 Jahre. Ich frage mich, warum sie uns überhaupt mitnehmen wollten. Ja, ok, sie dachten, dass ich gerne mitfahre, aber meine Eltern waren 50 Jahre alt. Hätten sie nicht einfach alleine verreisen können? Jedenfalls war vor fast 20 Jahren auf Gozo zwischen den Feiertagen absolute tote Hose und es war sehr, sehr kalt. In meiner Traumvorstellung ist es auch im Winter auf einer Mittelmeerinsel warm… ja, ja, hätte ich auch wissen können, dass das nicht so ist… Es war aber bestimmt ein besonders kalter Winter auf Gozo oder die Stimmung war einfach frostig…

Und es war einfach nur langweilig! Ich war seit knapp 9 Monaten mit meinem Mann zusammen und ich vermisste ihn schrecklich. Langeweile und Herzschmerz. Und Urlaub mit den Eltern. Es war wirklich schon alles schlimm, aber meine Eltern haben ja noch eine weitere Leidenschaft: ausgedehnte Spaziergänge, es wurde also schlimmer. Sie schlugen vor, dass wir zum Felsentor „Azure Window“ spazieren könnten. Ich stellte mir also eine entspannten Spaziergang zum Felsentor vor und wir gingen los. Und wir gingen und gingen und gingen. Ich muss offen gestehen, dass ich für Naturschauspiele wirklich keinerlei Leidenschaft entwickeln kann. Da passiert bei mir nix, es gibt Menschen, die behaupten, ich wäre nicht begeisterungsfähig. Das stimmt aber gar nicht, ich begeistere mich für andere Dinge. Also, kurz gesagt: ein Felsentor ist für mich so beeindruckend wie ein Gartentor. Inzwischen gingen wir nicht mehr, wir irrten durch die Gegend und wir froren. In meiner Erinnerung stundenlang. Es entwickelte sich zu einem typischen Familienspaziergang. Die Eltern genießen die Natur und die Kinder sind maulig, mit dem Unterschied dass die mauligen Kinder normalerweise nicht bereits volljährig sind.

Die Stimmung war absolut am Tiefpunkt (bei den unter 50-jährigen) und auch der Anblick des Felsentors konnte daran nichts ändern. „Oh, toll. Steine. Toll. Die kann ich mir auch Zuhause angucken.“ Meine Eltern waren im Gegensatz dazu absolut begeistert und haben sich alles ganz genau angeschaut, sehr lange.

Meine Eltern haben keinerlei Antennen für die Stimmung anderer, das ist tatsächlich so. Wenn es mir also immer schwer fiel, meinen Eltern zu sagen, wie es mir geht, musste ich an diesem Tag wirklich kein Wort sagen, damit sie hätten sehen können, dass ich komplett abgefuckt war. Meiner Schwester ging es ähnlich. Sie waren wahrscheinlich so berauscht von diesem Naturspektakel, dass sie ernsthaft sagten, dass wir jetzt zurückgehen könnten. Gehen! Zu Fuß!!!! Ich habe mich das sehr oft gefragt, aber dort am Felsentor besonders eindrücklich: „Was stimmt mit meinen Eltern nicht?“

Ich weiß nicht mehr, was wir gesagt haben, aber meinen Eltern wurde klar, dass wir nicht den ganzen Weg zurückgehen werden. Wir sind in den nächsten Ort gegangen, wo wir etwas gegessen haben, und mein Vater es schaffte, jemanden aufzutreiben, der bereit war uns zurückzufahren. (Ich weiß, dass es kein Taxifahrer war, leider habe ich die Details vergessen.)

Danach bin ich nicht mehr „alleine“ mit meinen Eltern in Urlaub gefahren, ich habe meinen Mann mitgenommen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Aber trotzdem war es jedes Mal wahnsinnig anstrengend mit meinen Eltern zu verreisen und es ist für mich heute erstaunlich, dass ich das so oft gemacht habe.

Ich hätte es schön gefunden, mit meinen Eltern ins Kino zu gehen, denn das war etwas, was wir alle gerne gemacht haben.

Wie ich jetzt auf Gozo komme? Ich habe bei Fräulein Kassandra gelesen, dass das „Azure Window“ eingestürzt ist. So, ist das. Durch ständige Belastung zerbrechen Verbindungen. Das gilt für Felsentore sowie Eltern-Kind-Beziehungen.

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Erinnerungen 1 – Gozo

1000 Fragen an dich selbst #7

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Ja.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Das ist eine schwierige Frage. Da gibt es bestimmt etwas, wofür ich dankbar sein kann, ich bin aber nicht bereit, mir dazu Gedanken zu machen. Später, vielleicht.

123. Sagst du immer, was du denkst?
Nein. Ich habe bildlich gesprochen eine Zensur-Abteilung in meinem Kopf, die das, was ich denke, erst einmal darauf kontrolliert, ob es so ausgesprochen werden kann. Das ist für alle besser so. 😉

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Nein.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Den Schmerz darüber, dass es nie eine Versöhnung geben wird.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?
Einen guten Kaffee und ein Stück Käsekuchen.

127. Verliebst du dich schnell?
Nein.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
„Und bitte jetzt das Denken einstellen. Einschlafen!“

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
So, wie mein Alltag im Moment ist, habe ich keinen Lieblingstag in der Woche. Die Mischung macht es.

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Einen größten Erfolg kann ich nicht vorweisen. Als es mir vor zwei Jahren über eine längere Zeit sehr, sehr schlecht ging, war es jeden Tag ein Erfolg, aufzustehen und trotzdem weiterzumachen. Jeden verdammten Scheiß-Tag! Oh, fuck!

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Ich hätte sehr, sehr gerne Roger Willemsen persönlich getroffen.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Als ich 10 oder 11 Jahre alt war, war ich in Ralph Macchio verliebt. Im Teenageralter war ich in einen verheiratet Mann verliebt, der doppelt so alt war wie ich.

133. Was ist dein Traumberuf?
Mein Traumberuf ist Autorin.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Inzwischen kann ich das besser, aber das ist noch weiter ausbaufähig.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Ich kann mich gut von Dingen trennen. Ich habe von allen drei Kindern die ersten Babysachen aufbewahrt. Die werde ich ihnen irgendwann vielleicht geben, aber auf keinen Fall wegwerfen.

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?
Twitter.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Mann, das sind heute fragen! Ich denke, dass im Leben nichts gratis ist. Ich schließe mich da den Supremes an „[…] it’s a game of give and take„.

138. Hast du schon mal etwas gestohlen?
Ja.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Etwas, was im Backofen gegart wird. Das kann ich gut vorbereiten und mich dann, wenn es im Ofen ist, um andere Sachen kümmern, am besten um die Gäste.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?
Eine Minute? Nur? Dann in gar keinem Laden. Als Kind habe ich davon geträumt über Nacht in einem großen Kaufhaus sein zu können, um alles in Ruhe auszuprobieren.

Weitere Beiträge findet ihr hier. Vielen Dank für das Sammeln und die Möglichkeit meinen Beitrag zu verlinken!

1000 Fragen an dich selbst #7

Das Seminar und ‚Das Röcheln der Mona Lisa.

Im Dezember habe ich ein Seminar zum Thema „Hörspiel“ besucht. Offen gesagt, ich interessiere mich inzwischen nicht mehr besonders für Hörspiele und höre sie nur noch regelmäßig, abends im Bett, um besser einzuschlafen (da meine Gedanken so schön wegdriften). Der Grund für die Teilnahme war, dass es von dem Prof geleitet wurde, bei dem ich im März eine mündliche Prüfung haben werde. Andernfalls hätte ich ihn erst am Tag der Prüfung persönlich kennengelernt.

Schon bei der Vorstellungsrunde merke ich sehr deutlich, dass ich die einzige bin, die das Seminar pragmatisch angeht. Die anderen Teilnehmer*innen sind dermaßen begeistert. Eine Teilnehmerin hat jahrelang ehrenamtlich im Bürgerfunk gearbeitet, eine andere hat tatsächlich eine Ausbildung zur Sprecherin absolviert, ein Teilnehmer brennt regelrecht für das Thema und erscheint mir als Experte in dem Gebiet. Als ich an der Reihe bin und den Grund meiner Teilnahme erklären soll, bleibe ich einfachhalber bei der Wahrheit und sage, dass ich den Seminarleiter vor der Prüfung persönlich kennenlernen wollte und ich erzähle, wie meine Kinder reagiert haben, als ich mit ihnen gemeinsam „Das Röcheln der Mona Lisa“ zur Seminarvorbereitung gehört habe. (Unbedingt reinhören, es lohnt sich!)

Das Seminar verläuft in gewohnten Bahnen. Wie fast immer gibt es auch den allwissenden Spezialisten bzw. die allwissende Spezialistin unter den Teilnehmer*innen. Ich kann ihre Wortmeldungen nur mit einem inneren Augenrollen quittieren, inhaltlich ist das, was sie sagt, durchaus interessant, aber diese Art und Weise. In der Kaffeepause gerate ich mit ihr ein wenig aneinander und ich wundere mich darüber, wie sehr mich jemand aufregen kann, den ich eigentlich gar nicht kenne. Ich nehme mir vor an den beiden folgenden Tagen nicht mehr mit ihr zu reden. Es ist für uns beide besser so.
Am Ende des zweiten Seminartages wird das Hörspiel vorgestellt, das wir am nächsten Tag gemeinsam aufnehmen werden. Die Sprechrollen sollen anschließend verteilt werden. Die allwissende Spezialistin beginnt zu kokettieren, alles sehr dramatisch. „Nein, ich werde keine Rolle übernehmen. Nein, meine Stimme ist komplett ungeeignet. Nein, ich nicht.“ Usw. usw. Ich will nicht mehr. Wir haben bereits überzogen und ich bin nur von ihr nur noch genervt. Ich melde mich zu Wort und frage in die Runde, ob wir die Rollen nicht einfach auslosen sollen. Der Vorschlag wird angenommen. Ich ziehe „Stimme 3“. Wir lesen das Manuskript zwei Mal mit verteilten Rollen und schon zu diesem Zeitpunkt hätte das auffallen können, was erst am nächsten Tag ausgesprochen wird.

Am dritten Seminartag treffen wir uns im Tonstudio, das nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Es soll im nächsten Monat modernisiert werden, was wirklich überfällig ist. Mich erinnert das an die Zeiten, in denen ich mit meiner Schwester Zuhause mit dem Kassettenrekorder Radiobeiträge aufgenommen habe, vor über 30 Jahren. Wir haben sehr viel gelacht und das mache ich auch an diesem Tag im Tonstudio. Es macht sehr viel Spaß gemeinsam mit den anderen hier zu sein und die Sätze einzusprechen. Zwei Tage zuvor kannten wir uns gar nicht und jetzt fühlen wir den „Gemeinschaftsspirit“, der zwischen uns entsteht. Ich finde es aufregend und habe das Gefühl, dass ich das fürs erste Mal richtig gut mache.

Dann fällt es auf. Eine Teilnehmerin hat keine Rolle. Sie hatte sich am Vortag nicht gemeldet. Sie winkt ab. „Nein, alles gut. Ich brauche keine eigene Sprechrolle.“ Aber wir anderen sind der Meinung, dass sie natürlich auch einen Teil übernehmen soll. Es wird kurz überlegt, was gemacht werden kann. Der Aufnahmeleiter entscheidet. „Sie übernehmen die Stimme 3.“

„Ach, das bin ja ich!“, geht mir durch den Kopf. Ich versuche mich mit dem Gedanken zu trösten, dass ganz bestimmt wenigstens einen Satz, den ich eingesprochen habe, im fertigen Hörspiel zu hören sein wird. Denn die Teilnehmerin, die nun ein zweites Mal „meine“ Sätze einspricht, ist die oben genannte, die eine Ausbildung zur Sprecherin gemacht hat. Und ja, sie macht das wirklich ganz hervorragend, ja, sie macht das wirklich wesentlich besser als ich.

Ich fühle mich richtig mies. Hätte ich nicht vorgeschlagen, die Rollen auszulosen, hätten wir darüber diskutiert und es wäre sehr schnell klar gewesen, dass eine Rolle fehlt. (Ja, klar, hätte der Seminarleiter die Teilnehmer*innen richtig gezählt, wäre das ganze überhaupt nicht passiert.) Ich fühle mich immer noch mies.

An Weiberfastnacht kriegen wir den Link zum fertigen Hörspiel per Mail zugeschickt. Und obwohl ich es schon wissen könnte, trifft es mich viel mehr, als es sollte oder als ich es für möglich gehalten habe – kein Satz, den ich eingesprochen habe, ist zu hören. Es ist das eine nicht ins Team gewählt zu werden, aber es ist für mich so enttäuschend, so bitter in einem Team gewesen zu sein und dann… weg… gelöscht… (Ich stelle mir ein Gruppenfoto vor, von dem ich wegretuschiert wurde. )

Es gibt viele Dinge, die ich in der Vergangenheit vermieden habe, um Enttäuschungen aus dem Weg zu gehen. Ich hätte mich beispielwiese nicht zu einem Seminar angemeldet, bei dem ein Hörspiel produziert wird. Jetzt frage ich mich, wie kann ich mit dieser Enttäuschung umgehen. Ich bin nicht bereit, in Zukunft wieder auf etwas zu verzichten, aber was mache ich jetzt?

Ich ringe mich dazu durch eine E-Mail zu schreiben. Ich will, dass der Aufnahmeleiter von meinem Gefühl der Enttäuschung weiß. Ich schreibe ihm also davon, ohne Vorwürfe zu formulieren, ohne Ironie oder ähnliches. Und er antwortet mir tatsächlich. Ich bin aber immer noch enttäuscht, stecke so sehr darin fest, dass ich seine Antwort so interpretiere, dass ich eben zu schlecht war, dass es schon okay war, meine Aufnahmen zu löschen. Er schreibt, dass es mich damit trösten soll, in den Credits namentlich genannt zu werden.

Nein, das tröstet mich gar nicht, das macht es gerade nur noch schlimmer. Ich war zu schlecht, um es ins Hörspiel zu schaffen, werde aber genannt. Toll. Ich merke, dass mich das zu sehr mitnimmt und mir wird klar, dass ich gar nicht weiß, wie ich mit Enttäuschung umgehen soll, mir fehlt die Erfahrung.

Rational ist mir das klar, aber emotional bin ich noch meilenweit von einer Lösung entfernt. Das wird sich ändern, das weiß ich auch, aber so fühlt es sich nicht an.

Das Seminar und ‚Das Röcheln der Mona Lisa.

1000 Fragen an dich selbst #6

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Ich glaube nicht an Sternzeichen. In meiner Teenagerzeit habe ich gerne Horoskope gelesen und es gibt sicher Übereinstimmungen wie sie auch bei allen anderen Sternbildern zutreffen würden. Auch bei diesem Thema gilt ‚Der Glaube versetzt Berge‘.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Blau.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Nein, sicher nicht, aber das ist kein Ziel von mir.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Keine.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

Ehrlich gesagt bin ich froh erwachsen zu sein. Über diese Frage muss ich länger nachdenken.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Ja, aber sehr ungern.

107. Wer kennt dich am besten?

Mein Mann.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Die Spülmaschine ausräumen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Ja, das kommt vor.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

An einem idealen freien Tag bleibe ich Zuhause, ziehe mich nicht um, spreche kein Wort und es ist alles sehr langweilig. Danach fällt mir die Decke auf den Kopf und ich freue mich darauf rauszugehen.

111. Bist du stolz auf dich?

Die Formulierung ’stolz auf etwas sein‘ mag ich nicht. Ich bin inzwischen mit mir zufrieden.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich kann mit den Ohren wackeln.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Ja.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Ich trinke, seit ich Kinder habe, sehr wenig. In Schwangerschaft und Stillzeit habe ich gar keinen Alkohol getrunken und habe danach nicht wieder angefangen, regelmäßig zu trinken. In meiner Jugend habe ich zu viel getrunken.

115. Welche Sachen machen dich froh?

Ruhe und Käsekuchen.

116. Hast du heute schon mal nach den Wolken im Himmel geschaut?

Nein.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

Keins.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Nein.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Sport.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Nein, Menschen sind von Natur aus weder gut noch schlecht. So wie Tiere auch.

1000 Fragen an dich selbst #6

1000 Fragen an dich selbst #5

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
In der Theorie meinen Master machen und eine Dissertation angehen, vermutlich würde ich aber eine Depression entwickeln.

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Mit meinem Freund im Wald spielen, Staudämme bauen und kindliche Abenteuer erleben.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Das perfekte Outfit besteht für mich aus Kleid, Strickjacke, Tuch und Stiefeletten.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Ich habe gar keinen Nachttisch.

85. Wie geduldig bist du?
Auf einer Skala von ein bis zehn eine knappe drei.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Mein Vater.

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein, weder auf dem Mobiltelefon noch auf dem Rechner. Es gibt keine Bilder oder Geschehnisse, mit denen ich erpressbar wäre. (Obwohl s. Frage 100…)

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Meine Freundin aus Schulzeiten. Sie ist auch die Person, die mich am längsten kennt, mit der ich Kontakt habe.

89. Meditierst du gerne?
Nein.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Ins Bett legen, schlafen und von vorne beginnen.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Ich habe kein bestimmtes Lieblingsbuch. Ein Buch, das in einer schweren Krise eine große Hilfe war, ist Ein gutes Leben ist die beste Antwort.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Mit meinem Mann.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?
Ja. Nein. Ich weiß nicht. Ich denke, das Verhältnis ist ausgewogen.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?
Nicht nur eins. Hahaha! Ich weiß von nichts und es interessiert mich auch nicht.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?
Studieren, was ich tatsächlich auch mache.

96. Kannst du gut Auto fahren?
Ja, aber ich mag es trotzdem nicht.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?
Ich finde mich nett und ich kenne Menschen, die mich nett finden. Das ist ok so.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?
Hätte, hätte, Fahrradkette. Die Frage ist mir zu hypothetisch.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
In Begleitung mag ich gutes Essen verbunden mit Gesprächen. Alleine gehe ich sehr gerne ins Kino oder auf Lesungen.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen?
Nicht nur gegen eins. Es waren aber keine Kapitalverbrechen dabei.

Ich verlinke den 5. Teil der 1000 Fragen hier und danke für die Möglichkeit.

1000 Fragen an dich selbst #5

1000 Fragen an dich selbst #4

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Nein.

62. Auf wen bist du böse?
Auf meine Ursprungsfamilie.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Nein, leider fahre ich viel zu oft mit dem Auto.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Meine Kindheit.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Ich hatte nie konkrete Pläne. Ich bin zufrieden mit meinem Leben und deswegen lautet meine Antwort „Ja!“.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
House Music.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Langmut.

68. Was war deine größte Anschaffung?
Ein Haus.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Ja.

70. Hast du viele Freunde?
Ja.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Elternsprechtag.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Nein.

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Vor der Abreise zur Mutter-Kind-Kur.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause.
Dass ich mir darin wohl fühle.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Tagesschau.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Das kalte Herz von Wilhelm Hauff.

77. Was für eine Art Humor hast du?
Einen schwarzen Humor.

78. Wie oft treibst du Sport?
Ich versuche jeden Tag mind. 30 Minuten Sport zu treiben.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Das müssen andere beantworten.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Kaffee und lachen.

Vielen Dank an Johanna für den Anstoß!

1000 Fragen an dich selbst #4

1000 Fragen an dich selbst #3

41. Trennst du deinen Müll?
Ja.

42. Warst du gut in der Schule?
Ja.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Maximal 10 Minuten.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Nein.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?
7 Uhr.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
Nein.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
Zu oft.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?
Mein „Arbeitszimmer“.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Gerade eben. Den Hamster meiner Tochter, der nach 6 Monaten handzahm geworden ist. Meine Tochter hat sehr viel Geduld bewiesen und ist nun überglücklich darüber, dass sie ihren Hamster auf die Hand nehmen kann.

50. Was kannst du richtig gut?
Quatsch machen.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?
Sascha K.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
Ein gutes Leben ist die beste Antwort. Die Geschichte des Jerry Rosenstein.
… trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager von Viktor E. Frankl
Die Verwandlung von Franz Kafka.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
Ich habe ein Brautkleid, das ich vor 15 Jahren gekauft habe und das mir immer noch gut gefällt.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?
Ja.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
Meinen Ehering.

56. Mögen Kinder dich?
Ja.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Wenn ich könnte, würde ich alle Filme im Kino schauen.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Ich bin oft gnadenlos, habe aber sehr an mir gearbeitet und bin inzwischen bereit mein Urteil zu revidieren. (Dazu muss ich sagen, dass ich meine gnadenlosen Gedanken nicht ausspreche.)

59. Schläfst du in der Regel gut?
Ja.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?
Faszientraining. Die reinste Folter, danach fühle ich mich aber sehr, sehr gut.

1000 Fragen an dich selbst #3